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Muggia |
| der letzte italienische Küstenort vor der Grenze zu Slowenien, zählt heute 14.000 Einwohner. Seine historische Entwicklung vollzog sich unabhängig von Triest.
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| Das Gemeindegebiet wird von der 7 km langen Küste, einer besonders schönen Küstenstraße und von der mit einer reichen Karst-istrianischen Vegetation bewachsenen Hügelkette eingeschlossen. |
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| In Muggia und Umgebung sind die Badeanlagen und die voll ausgestatteten Campingplätze von San Bartolomeo samt seinem kleinen Stadthafen sehr komfortabel eingerichtet und schattig gelegen.
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| Kurz vor dem Jahr 1000 wurde ein neuer Stadtteil dem Meer entlang errichtet, der zuerst Borgo del Lauro und später, einem Ortsnamen mit der Bedeutung „sumpfartiger Boden“ abgeleitet, Muggia genannt wurde. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erklärte sich die neue Stadt zur Gemeinde.
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| Das Gemeindegebiet grenzte an die Gemeinden Triest und Koper an, blieb aber stets mit dem Patriarchat von Aquileia verbunden. Aus dieser Zeit stammen der Dom und das Gemeindegebäude, das im 20. Jahrhundert neu gestaltet wurde. Als das Städtchen schließlich 1420 unter die Seeherrschaft Venedigs fiel, teilte Muggia das Schicksal der Serenissima.
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| Von dieser tausendjährigen Lebens-, Interessens- und volkstümlichen Gemeinschaft sind auch heute noch eindeutige Spuren hinterblieben, die Mundart, die gastronomischen Traditionen, der gotisch-venezianische Stil einiger Häuser, die engen faszinierenden Gassen, die Logen, die Spitzbögen und die antiken Wappen auf den Fassaden der Gebäude, vor allem aber der Hauptplatz, ein wahrhaftig venezianisches Plätzchen.
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| Heute ist Muggia eine bezaubernde Kleinstadt mit verwinkelten Gassen und einer Architektur, die an Venedig erinnert. Die Altstadt wurde vor kurzem restauriert und für den Autoverkehr gesperrt.
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die kleinen Gassen |
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| prägen überall das Stadtbild. Der typisch italienische Baustil ist in allen Varianten vertreten. Bei genauerer Betrachtung findet man hier interessante Balkone, Verzierungen und Fresken aller Art. Im Sommer dürfen natürlich auch die Wäscheleinen zum Trocknen nicht fehlen. |
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| Muggia bietet eine Reihe von Treffpunkten, italienische Bars mit typischem Flair aus alter Zeit und Lokale für junges Publikum. Bei einem Rundgang durch die Altstadt sind sie leicht aufzuspüren. |
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kleine Geschäfte |
| mit grosser Auswahl an Waren und Produkten sind in jedem 2. oder 3. Haus zu finden.
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| Die Öffnungszeiten sind typisch italienisch, nachmittags bis 4Uhr geschlossen, dafür am Abend bis 8 oder 9Uhr geöffnet. Viele dieser Läden haben auch Sonntags offen. |
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das östliche Stadttor |
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| aus der ehemaligen Befestigungsanlage ist noch gut erhalten und schliesst den Ort in dieser Richtung ab. An seiner Aussenseite befinden sich ebenfalls die Markuslöwen. |
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| Zwar wurde das Kastell im Jahre 1353 von den Triestern zerstört, es konnten jedoch verschiedene Zeugnisse aus der Vergangenheit gerettet werden, so die Reste der Stadtmauern, aber vor allem die reizende aus dem 9. Jahrhundert stammende Basilika, die der Heiligen Jungfrau geweiht ist. |
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neben der Hafenstrasse |
| findet man Bars, Restaurants, Eisdielen und kleine Geschäfte laden zum Einkaufen ein.
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| Ein Blick auf die auf einer Anhöhe thronende Burg und die kleinen Boote im Meer zeigen das Antlitz eines typisch italienischen Ortes. |
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zahlreiche Veranstaltungen |
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| werden am Hauptplatz von Muggia, der Piazza Marconi, abgehalten.
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| Im Sommer findet am Hauptplatz ein Theaterfestival statt, das vor allem für Kinder gedacht ist. Im August gibt es den Sommerkarneval, mit Bänken, die in den Straßen der Altstadt aufgestellt werden und zum Genießen von Grillspezialitäten einladen.
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| Getanzt wird dann im Freien zur Musik verschiedener Gruppen. Auch Kabarett steht auf dem Programm. |
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der Dom von Muggia |
| erbaut 1263 und den Heiligen Johannes und Paulus geweiht, mit gotischer Fassade steht direkt am Hauptplatz und beeindruckt mit seinem Dreipass und der eingefügten gotischen Rosette.
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| Im Hintergrund der zur Kirche zugehörige Glockentirm, erbaut aus Sandstein und mit meterdicken Mauern. |
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das Rathaus |
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| ehemals Palazzo dei Reitori, schliesst ebenfalls den Platz auf der nächsten Seite ab.
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| Erwähnenswert zu diesem venezianischen Bau sind die pompösen Balkone und die beiden Löwen in der Vorderfront. |
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| Das Wappen an der Fassade zeigt den Löwen des hl.Markus mit einem geschlossenen Buch und dem Schwert, ein Symbol für die ständige Gefahr, in der dieser Ort schwebte. |
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Landkarte und Satellitenbilder |
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